DVG Tagung Hamburg
15.-17. Mai 2026
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verbunden, verstrickt,
verwoben, getrennt
Beziehungsdynamiken
und deren Phänomene in Familien
und Gesellschaft

Mit dem Erscheinen des Buches Gestalt Therapy von Fritz Perls,
Paul Goodman und Ralph F. Hefferline im Jahr 1951 wurde der
Begriff „Gestalttherapie“ erstmals greifbar. Seitdem hat sich die
Methode über Kontinente hinweg entwickelt und in unterschiedlichsten Strömungen, Stilen und Schwerpunkten entfaltet.

Die Vielfalt der Gestalttherapie ist eng verbunden mit ihrer Herkunft: Schon in der Gründungszeit zeigte sich ein spannungsreiches unterschiedlicher theoretischer Konzepte und praktischer Zugänge – ohne einen festen Kanon, dafür mit großer Offenheit.

Ein bedeutender Aspekt dieser Entwicklung war der Unterschied
zwischen Fritz Perls’ konfrontativem, oft provokativem Westküstenstil – geprägt durch seine Zeit in Kalifornien – und Laura Perls integrativem, dialogisch geprägtem Ansatz, den sie an der Ostküste weiterentwickelte.

An ihrer Seite arbeiteten wichtige Wegbegleiter*innen wie Isadore From, Mitbegründer des Gestalt-Instituts in Cleveland.

Im Westen gründete Jim Simkin sein eigenes Zentrum nach der Zusammenarbeit mit Fritz Perls, während Erving und Miriam Polster mit ihrem Werk Gestalt Therapy Integrated (1973) eine erste systematische Darstellung der Methode vorlegten – parallel zu Joel Latners The Gestalt Therapy Book.

Am 15. Mai 2026 feiern wir ein doppeltes Jubiläum:

75 Jahre Gestalttherapie
40 Jahre DVG – in Hamburg!

Das Orga-Team, bestehend aus Vertreter*innen der
drei Hamburger Gestaltinstitute:
– Hamburger Institut für gestaltorientierte Weiterbildung
(HIGW)
– Gestalt-Institut Hamburg (GIH)
– Institut für Gestaltfortbildung Hamburg (IGF)

lädt ein zu einem kleinen Festakt, Beginn: 10:00 Uhr.

Anschließend stoßen wir gemeinsam bei einem Sektempfang an, bevor die Mittagspause folgt.

Ab dem Nachmittag beginnt das Programm der DVG-Jahrestagung.

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